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Verhütungsmittel für Männer - Präsentation einer Erfindung

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Geschichte

Drei der vier hier dargestellten Beispiele einer Verhütung in der Harnröhre wurden aus dem Zeitraum von 1997 bis 2000 ausgesucht, um die Aktualität der Problematik zu betonen. In der älteren europäischen und amerikanischen Patentliteratur lässt sich das Thema über Jahrzehnte verfolgen.




Das erste Bild stellt ein amerikanisches Patent aus 1997 dar, mit der Patentnummer US 5701914. Beim Betätigen des distal angeordneten Knopfes breitet sich der "expandierende Körper" in der Harnröhre aus und dient als eine Art Stöpsel für die Spermien.




Ein etwas älteres Patent aus Deutschland aus dem Jahr 1988 mit der Patentnummer DE 3821631 setzt bei der Fixierung in der Harnröhre die Luft bzw. ein Fluid aus der Handpumpe ein, wobei sich der "druckbeaufschlagbare Doppelmembran-Schlauch auf dem Grundkörper" aufblasen lässt und gegen die Harnröhre presst.




Ein ebenfalls deutsches Patent aus 1997 mit der Patentnummer DE 19704626 hat neben einem rohrförmigen "Halteteil" bereits einen "Auffangteil" in der Form eines Minikondoms.




Ein japanisches Patent aus dem Jahr 2000 mit der Nummer JP 2001327523 beschreibt ein Kondom, dass mit einem Stock in die Harnröhre eingeschoben wird, wobei das außenstehende Teil an dem Penis mit Klebstoff befestigt wird.


Beim Studieren vieler Patentschriften mit dieser Thematik stellt sich einem die ganze Problematik so zusammen:
- Beim Einführen wird entweder stillschweigend ein Gleitmittel vorausgesetzt oder unzumutbare Schmerzen und möglicherweise Verletzungen in Kauf genommen. Das erstere ist für die sichere Fixierung in der Harnröhre extrem hindernd, das zweite inakzeptabel.
- Die Fixierung erfolgt grundsätzlich durch ein Dehnen, wobei mechanische, hydraulische und pneumatische Lösungen vorgeschlagen werden. Diese Art von Fixierung scheint eine ultimative Lösung zu sein.
- Die Harnröhre ist nicht fähig, das ganze Ejakulat aufzunehmen. Im ganzen Urogenitaltrakt würde ein immenser Druck entstehen. Ein Auffangen wenigstens zum Teil außerhalb vom Körper erscheint als einzig sinnvoll.
- Eine teilweise Bekleidung vom Penis in manchen oben dargestellten Lösungen scheint keine überzeugenden Vorteile zu haben, gegenüber einem herkömmlichen Kondom. Bei Oralsex würde sich dieses in ganz extremer Weise zeigen.
- Es wäre wünschenswert, sowohl beim Einsetzen, als auch beim Herausnehmen, die Harnröhre möglichst wenig zu irritieren und keine zusätzlichen Werkzeuge verwenden zu müssen.


Unter oben genannten Kriterien wird auf den folgenden Seiten versucht, ein akzeptables Verhütungsmittel zum Einsetzen in die mannliche Harnröhre zu beschreiben.



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