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Verhütungsmittel für Männer - Präsentation einer Erfindung

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DISKUSSION

Wenn wir verschiedene Verhütungsmethoden hinterfragen, sehen wir, dass es keine Zaubermittel für alle Fälle, sondern nur mehr oder weniger geeignete Mittel oder ihre Kombinationen für konkrete Situationen gibt und somit ein weiteres Mittel eine sinnvolle Ergänzung bietet:

Das neue Verhütungsmittel muss nicht täglich eingenommen werden,
es hat keine aktiven chemischen Stoffe und sollte daher langfristig keine Nebenwirkungen oder Gesundheitsschäden verursachen;
es ist völlig steril in der Anwendung und erfordert keine besondere Übung, wie bei Diaphragma oder beim Kondom;
es kann nicht abrutschen,
es kann auch ohne Erektion eingesetzt werden,
es beeinträchtigt nicht Vorspiel und Oralsex,
es eröffnet neue, ungeahnte Möglichkeiten für das Nachspiel,
es hinterlässt keine Spermaspuren in Mund, Vagina oder Dickdarm, auf dem Polster oder auf den Kleidungsstücken,
es wäre ohne Rezept erhältlich,
es ist bis zu dem Zeitpunkt der Ejakulation von außen nicht sichtbar und erlaubt dem Mann die volle Kontrolle über sein Erbgut.


Ich bin ein Mensch - nichts Menschliches ist mir fremd. Publius Terentius Afer

FORUM ZUM NEUEN VERHÜTUNGSMITTEL

Nach DE 10217787 aus 2002 Nach PCT/DE03/00099 aus 2003

Kann ich mir vorstellen, ein solches Verhütungsmittel zu verwenden?

An der Meinungsumfrage haben bisher 1.346 Besucher teilgenommen, mit folgendem Ergebnis:

JA-Stimmen: 901, NEIN-Stimmen: 445

Frauen:JA-Stimmen: 359NEIN-Stimmen: 187Stimme abgeben

Männer:JA-Stimmen: 542NEIN-Stimmen: 258Stimme abgeben

Letzte Aktualisierung: 01.03.2004

E-Mail an den Autor: diskussion@karl-koenig.com



Auszüge aus der Diskussion in der Newsgroup de.talk.liebesakt von 05.06. bis 07.06.2002
mit Kommentaren vom Autor:
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In der Theorie ja eine nette Sache. Wirft aber auch Fragen auf:
Praktischer Test (Feldstudie)?
Praktische Tests sind natürlich nicht die Sache des Erfinders. Auf die Resultate bin ich auch gespannt.
Kosten? Wie lange vor dem GV applizierbar?
Es erfordert keine Erektion, um das Verhütungsmittel einzusetzen. Und es rutscht bei nachlassender Erektion auch nicht ab. Wie stark der Druck auf die Harnröhre sein wäre und wie lange vor und nach dem GV es tragbar wäre, können nur Tests zeigen.
Funktionssicherheit/-risiken? Materialien (Allergie-Träger)?
Bei Latex-Allergie bietet sich Polyurethan an, das hier im Vergleich mit Kondom viel geringeren mechanischen Ansprüchen ausgesetzt wird.
Mehrmaliger Verkehr in Folge?...
Gerd
Es spricht nichts gegen kurze Unterbrechungen für Stellungwechsel. Auch bei Nachlassen der Erektion kann nichts - wie bei Kondom - abrutschen. Nach der Ejakulation, genau wie beim Kondom, müsste man das Mittel herausnehmen.
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meinst Du das wirklich ernsthaft?? Vor dem GV in die Harnröhre mit einer ... Spritze
hör auf und gegen Aids dann wohl noch ein Kondom drüber?
Stefan L.
Bei Benutzung des neuen Mittels ist die Frau gegen Kontakt mit Sperma geschützt, und damit gegen Krankheiten, die durch den Kontakt mit Sperma entstehen können. Von den Mitteln, die von der Frau benutzt werden können, schützt außer dem Femidom keines gegen Krankheiten.
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Interessanter Ansatz. Gibt es davon schon Prototypen und hat schon mal jemand das System "am Mann" probiert?

Kann man das mal irgendwo testen?

Ich stelle mir vor, dass mit ein wenig Übung das Einsetzen ziemlich schnell vonstatten gehen kann.

Stefan S.
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Was ist eigentlich wenn der Freund klein wird und so ein Fremdkörper in der Harnröhre sitzt?
īJu
Dann geht man eben pinkeln.
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Die Idee ist an sich erst mal ganz gut. Fraglich ist noch, was die Urologen dazu sagen, wie sicher das Teil hält und nicht wie ein Korken aus der Sektflasche geschossen wird, der Pearl-Index, ob es nicht doch zur Schädigung der ja an sich recht empfindlichen Harnröhre kommen kann, zu welchen Kosten es hergestellt/vertrieben wird, ...

Wenn das Teil bedenkenlos einzusetzen ist, würde ich gerne mal 5 Stück zum Ausprobieren bestellen ;-)

Uli
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Wow, wirklich eine tolle Idee!
Allerdings fürchte ich auch, dass die Produktion sehr teuer wird. Und wenn man dann auch noch 3 Stück braucht, um es einmal zu schaffen so ein Ding einzusetzen, dann wird das Vergnügen schnell äußerst kostspielig. Es müßte entweder sehr viel weniger kompliziert, oder zumindest teilweise wiederverwendbar sein.
Dominik
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was labert ihr eigentlich alle von produktionskosten???
würdet ihr euch ehrlich so ein teil da einführen????
habt ihr schonmal ein katheter da drin gehabt??
Susi
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Halb so schlimm. Ein Katheter geht ja auch ganz leicht rein. Ich habe schon mindestens 20 Blasenspiegelungen hinter mir. Das Gerät hat am Kopf 7mm Durchmesser. Flutscht problemlos.
Rainer
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Der gesamte Diskussionsverlauf auf: Google Newsgroups de.talk.liebesakt
Mails
was Ihre Erfindung angeht, so erscheint sie mir schlüssig und praktikabel. Sollte so etwas auf den Markt kommen, werde ich mit Sicherheit der erste sein, der er ausprobiert.
Eine Frage bleibt aber noch:
1. Wie entferne ich das Verhütungsmittel wenn keine Ejakulation stattfand oder der Schlauch beim Entfernen reißt?
Falls Sie Testpersonen suchen, denken Sie bitte an mich.
Holger G. (E-Mail vom 26.09.2002)
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Ich bin von der Idee sehr begeistert! Was tun wenn der Samenbehälter beim herausziehen durch z.B. Unvorsichtigkeit oder scharfe Fingernägel reisst? Wie bekommt man den Rest heraus?
Juri S. (E-Mail vom 06.01.2003)
Vermutlich werden die Tests zeigen, dass so etwas eher unwahrscheinlich ist oder selten vorkommt. In so einem Fall würden die meisten Menschen zu einem Arzt gehen. Die wenigen würden sich der Häkelnadel aus dem Nähkasten ihrer Frau bedienen.