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| Das grundlegende Element ist ein Röhrchen mit zwei Reihen von Löchern. Der Durchmesser des Röhrchens richtet sich nach der Elastizität und Aufnahmefähigkeit der Harnröhre, wobei als Ausgangswert 4-6 mm genommen werden kann. Das Röhrchen kann elastisch sein und in dem axialen Verlauf verschiedene Durchmesser und Stärken aufweisen. |

| Die rechte (distale oder körperferne) Reihe von Löchern wird mit einem Gummiring abgedeckt und bildet damit einen Rückschlagventil. |

| Das ganze Röhrchen, oder wenigstens der ganze Bereich der Löcher, wird mit einem dünnen Schlauch überzogen, dessen beiden Enden mit dem Röhrchen fest verklebt werden. Es bildet sich eine Kammer, die durch die distalen Löcher befüllt werden kann. |

| Ein Schlauch aus Latex oder Polyurethan, in etwa dreifacher bis vierfacher Länge des Röhrchens, auf seinem distalen Ende geschlossen, wird in das Röhrchen eingesetzt und im Bereich der proximalen Reihe von Löchern mit dem Röhrchen lösbar verklebt, wobei die Löcher abgedichtet werden. |

| Auf dem offenen Ende des Schlauchs wird Vakuum eingesetzt. Der Schlauch zieht sich harmonikaartig zusammen und in das Röhrchen hinein. |

| Auf das distale Ende des Röhrchens wird eine Spritze eingesetzt. Die radial ausgerichteten Düsen der Spritze schauen in die distalen löcher des Röhrchens. |

| Die ganze Vorrichtung bekommt eine Außenhülle, die unter anderem die Sterilität gewährleistet. Das offene Ende des zusammengefalteten Schlauchs wird umstülpt und auf das proximale Ende der Außenhülle lösbar aufgeklebt. |

| Damit ist das Verhütungsmittel fertig und einsatzbereit, dargestellt hier ungefähr in der natürlichen Größe: |
| Die oben dargestellte Konstruktion ist zwar machbar, aber vielleicht doch etwas kostspielig in der Herstellung. Aus diesem Grund hier eine Alternative, die sich in den Tests durchaus als gut erweisen könnte. Sie beinhaltet nur drei Elemente: ein linsen- oder tropfenförmiges Röhrchen, eine Innenhülle und ein Einführungsstäbchen. Die Harnröhre ist kein Rohr, sondern eine verschlossene Körperöffnung, die sich erst während der Einführung dehnt und den neuen Körper elastisch umschließt. Ob eine Druckkammer unbedingt notwendig ist, wird sich in den Tests zeigen. |

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