Karl KoenigHosenkleid.deAnleitung |
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Das Hosenkleid lässt sich sehr einfach herstellen. Es besteht aus zwei übereinander gelegten Lagen Stoff, die Oberseite auf Oberseite zueinander stehen. Diese zwei Lagen werden entlang der rot gepunkteten Linie zusammengenäht. Am Körper verläuft diese Linie vom Bauchnabel durch den Schritt bis zum Rücken. Der Punkt auf dem Rücken, an dem die Naht aufhört, bestimmt die Tiefe des Rückenausschnitts. Der Punkt auf dem Bauch (oder auf der Brust) und damit die Tiefe des vorderen Ausschnitts sollte so gewählt werden, dass man das Hosenkleid noch problemlos anziehen kann. Nachdem die zwei Stofflagen mit der Naht miteinander verbunden sind, kann man den mittleren Bereich innerhalb der Naht ausschneiden. Übrig bleibt eine Sattelform, die genau in den Schritt passt. Vor der ersten Anprobe muss noch die Schulterpartie provisorisch mit vier Sicherheitsnadeln befestigt werden. Die blau gepunkteten Linien zeigen, wie die obere Stofflage zur Schulterpartie gemacht wird. Einfach die Punkte zusammenbringen und mit zwei Sicherheitsnadeln befestigen. Das gleiche mit der unteren Stofflage machen. |
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| Falls Sie sich das ganze räumlich nicht vorstellen können, holen Sie sich zwei Helferinnen, wobei jede für eine Ihrer Schulter zuständig sein sollte. Das Kleid soll im Schritt sitzen, wie auf dem Foto rechts. Die Flügel des Kleides werden wie bei einem Schmetterling geöffnet und um den Körper gewickelt, wobei sich die oberen Kanten jeweils an den Schultern treffen. |
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Das Hosenkleid passt sich sehr gut dem Körper an. Um die Hüften gewickelt und mit einem Gürtel befestigt, gibt es den Anschein, viel aufwändiger zusammengenäht worden zu sein, als mit nur einer Naht und aus zwei rechteckigen Stofflagen. Wenn man das Hosenkleid an den seitlichen Ausschnitten mit je einem Paar Knöpfen zuknöpft, hat man ein vielseitiges Bekleidungsstück kreiert, dass man auch bei Gelegenheiten anziehen kann, wo zu viel nackte Haut unangebracht sein könnte. |
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| Die seitlichen Ausschnitte an dem Hosenkleid sollen auch nach längerem Tragen oder nach dem Aufstehen noch immer symmetrisch sein, d.h. sein Vorderteil und sein Hinterteil sollen gleich lang bleiben. Dafür werden an dem seitlichen Saum in der Gürtelhöhe Ringe befestigt, die beim öffnen oder Schließen des Kleides den Gürtel entlang gleiten und dem Kleid immer die gleiche Länge gewähren. Anstelle von den Ringen kann man Schlaufen annähen oder vier zum Kleid passende Broschen nehmen (mit Sicherheitsnadeln geht es auch). |
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Verschiedene Stoffe sind unterschiedlich elastisch und auch unterschiedlich schwer. Ein leichtes, sehr elastisches Hosenkleid für den Sommer, getragen ohne Unterwäsche, kann und muss viel enger sitzen als eins aus dickem, nicht dehnbarem Winterstoff, getragen über dicke Strumpfhosen oder einen Body. Daher kann man die Schulterpartie erst nach ausgiebigem Ausprobieren endgültig befestigen. Eine variable Befestigung der Schulterpartie wäre von Vorteil, da man das Hosenkleid nach dem ersten Kennenlernen noch nachträglich korrigieren könnte. Eine von vielen Varianten der Befestigung ist auf dem blauen Kleid zu sehen: auf der Vorderseite des Kleides sind zwei große Ringe fest angenäht. Die Rückseite des Kleides endet in zwei langen Stoffstreifen, die durch die Ringe an der Vorderseite geführt und dort verknotet werden. Die überstehenden Stoffstreifen können als Schals oder als Abdeckung für die Schulter benutzt werden, oder auf dem Rücken getragen werden. Die Knoten kann man bei Bedarf lösen und das Kleid dem Körper erneut anpassen. Weitere Alternativen zur Befestigung an den Schultern sind unten abgebildet: Bindschnüre, Knöpfe, Druckknöpfe, Ringe, Klettverschlüsse u.v.a. |
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Der Rückenausschnitt des Hosenkleides sollte grundsätzlich kleiner sein als der vordere Ausschnitt, da sonst das Hosenkleid dazu neigen würde, beim Laufen nach vorne zu rutschen. Falls man vorne keinen tiefen Ausschnitt mag, kann man zum Verschließen einen oder mehrere Knöpfe, Druckknöpfe oder Haken vorsehen. Für die Anfertigung eines Hosenkleides brauchen Sie zwei gleich große Stücke Stoff, wenigstens 100 cm lang und 80 cm breit. Die Länge setzt sich zusammen aus dem Teil vom Schritt bis zum Rücken (ca. 70-80 cm), dem Beinteil (für ein Minikleid ca 7-10 cm; für Maxilänge bis zu 75 cm) und einem Zuschuss für alle Fälle von ca. 10 cm. Das schwarze Maxikleid wurde aus zwei Stofflagen je 135 cm lang und 80 cm breit angefertigt. Besonders geeignet für das Hosenkleid sind leichte, elastische Materialien, die an den Schnittkanten nicht fusseln (damit spart man sich das mühsame Besäumen und die Kanten bleiben zart und anschmiegsam). Interlock-Jersey gehört zu solchen Materialien und hat den weiteren Vorteil, nach dem Waschen nicht gebügelt werden zu müssen. Im Winter kann man das seitlich offene Hosenkleid mit dicken Strumpfhosen und einem gestrickten Rollkragen-Top oder Body kombinieren, wobei für die Anfertigung eines Hosenkleides für die kalten Tage natürlich ein dickeres Material genommen werden muss. Copyright 2003 Karl König DE 203 14 690.5 Deutsches Patent- und Markenamt, 24.12.2003
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