Die Fixierung in der Harnröhre ist - neben der Einführung - der zweite entscheidende Punkt für die erfolgreiche Vermarktung des neuen Verhütungsmittels. Meine erste Konstruktion mit der aufblasbaren Druckkammer hat viele potentielle Hersteller erschreckt. Die Konstruktion war technisch aufwändig und manche haben mich gefragt, ob nicht eine Wiederverwendung möglich wäre, sonst sähen sie keine Möglichkeit, das aufwändige Produkt populär zu machen.

Und so fing ich an zu experimentieren und kam zu der Lösung:

Fixierung in der Harnröhre mit aufrollbaren Lamellen
Auf dem Röhrchen befinden sich schmale dünne Streifen aus Gummi. In meinem Fall waren es mit der Schere ausgeschnittene Streifen von einem gewöhnlichen Kondom. Die Streifen werden auf irgendeine Weise an dem Röhrchen befestigt. Auf dem Bild ist es selbstklebende Polyesterfolie, kann aber auch eine andere Art der Verklebung oder Verschweißung sein.
Ich habe das Röhrchen mit den aufgeklebten Streifen in eine Hülle eingeführt, die minimal größer war, als das Röhrchen:
Beim Versuch, das Röhrchen wieder herauszuziehen, haben sich die Gummistreifen um sich herum aufgerollt und haben damit den Durchmesser des Röhrchens um einiges vergrößert. Je breiter die Gummistreifen vor dem Aufrollen, desto dicker ist das ganze nach dem Aufrollen.
Sofort habe ich mich gefragt: wieviel Gewicht kann das Röhrchen jetzt tragen, ohne aus der Hülle herauszugleiten? Und als erstes versuchte ich es mit Glasmurmeln: zehn... zwanzig...
... so viele hatte ich gar nicht!
Ich holte mir kurz etwas Erfrischung aus dem Kühlschrank und mein Blick fiel auf eine Tüte Milch. Nein... das kann ich nicht machen! Die volle Milchtüte wiegt ein Kilo - das zweihundertfache des Gewichts eines Ejakulates!
Natürlich habe ich die Milchtüte an dem Röhrchen hängen lassen... eine halbe Stunde lang. Hat sich das Röhrchen herausgelöst? Nein! Die Hülle um das Röhrchen, die aus 10µ dünner Polyethylenfolie zusammengeklebt war, platzte nach einer halben Stunde und die Milchtüte fiel zu Boden.

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